Quartierverein Hardau
Der Quartierverein Hardau setzt sich für ein lebendiges, verbundenes und lebenswertes Quartier ein. Er nimmt Anliegen aus der Nachbarschaft auf, fördert den Austausch und stärkt das gesellschaftliche Leben in der Hardau.
Der QVH wurde am 30. August 1947 gegründet und ist gemäss Statuten ein politisch und konfessionell neutraler Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB. Er vertritt die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner der Hardau, der Hardgutstrasse und des Niderfelds.
Mit der Unterstützung von gemeinsamen Anlässen und dem Sunnehüsli als Ort der Begegnung schafft der Verein Raum für Austausch, Nachbarschaft und Zusammenhalt.
Die Freizeitanlage Sunnehüsli wird durch den Quartierverein Hardau betrieben. Sie steht für Vereinsanlässe und private Nutzungen zur Verfügung. Für Auskünfte zur Vermietung wenden Sie sich bitte an die Verwalterin: Vermietung des Sunnehüsli
- Postadresse:
Quartierverein Hardau
8408 Winterthur
- Bankverbindung:
Postkonto 84-008929-9 / IBAN: CH22 0900 0000 8400 8929 9
lautend auf Quartierverein Hardau, 8408 Winterthur
Vorstand
Der Vorstand engagiert sich ehrenamtlich für ein lebendiges Quartier und ein aktives Vereinsleben in der Hardau. Er koordiniert die Aktivitäten des Quartiervereins, vertritt die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner und sorgt für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Sunnehüsli als Ort der Begegnung.
Wer ein Anliegen an den Verein hat, kann sich jederzeit an ein Mitglied des Vorstands wenden:
| Präsident |
Hans Schmid |
Hardau 52 |
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| Kassier |
Martin Gerth
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Hardau 19
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| Beisitzer |
Christian Hohl |
Hardau 46 |
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| Beisitzer |
Thomas Larcher |
Hardau 29 |
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Vereinsgeschichte
Seit 1947 setzt sich der Quartierverein Hardau für ein lebendiges und verbundenes Quartier ein. Seine Geschichte erzählt von Nachbarschaft, freiwilligem Engagement, dem Sunnehüsli und vielen kleinen und grossen Entwicklungen, die die Hardau bis heute prägen.
1947 – Gründung des Quartiervereins
Der Quartierverein Hardau wurde am 30. August 1947 gegründet. Ziel war es, die Nachbarschaft zu stärken, gemeinsame Anliegen aufzunehmen und die Interessen der Quartierbevölkerung gegenüber den städtischen Behörden zu vertreten. Im Zentrum standen gegenseitige Unterstützung, Solidarität und der Einsatz für Verbesserungen im Quartier.
1947 bis 1963 – Erste Verbesserungen im Quartier
Bereits kurz nach der Gründung konnte der Quartierverein wichtige Anliegen unterstützen. 1947 entstand die erste Holzbrücke bei der Einmündung der Eulach in die Töss. 1955 wurde die Hardau an die städtische Kanalisation angeschlossen. 1963 wurde beim heutigen Schwimmbad eine zweite Fussgängerbrücke erstellt. Diese Entwicklungen verbesserten die Erreichbarkeit und Infrastruktur des Quartiers deutlich.
1955 bis 1993 – Entstehung des Spielplatzes
Ab 1955 wurde das Gelände beim heutigen Quartierhaus durch die Bewohnerinnen und Bewohner der Hardau in Fronarbeit ausgeebnet und zu einem Spielplatz ausgebaut. Der Quartierverein pachtete das Areal während 38 Jahren, unterhielt es kostenlos und beschaffte oder erstellte die Spielgeräte selbst. Ab 1993 übernahm die Stadt Winterthur den Unterhalt des Spielplatzes.
1970 – Kauf des heutigen Quartierhauses
Im Jahr 1970 kaufte der Quartierverein vom damaligen Konsumverein Winterthur eine stillgelegte Verkaufsbaracke. Auch hier leisteten Mitglieder und Quartierbewohnerinnen und -bewohner viel freiwillige Arbeit. Aus der einfachen Baracke entstand ein Treffpunkt für das Quartier – die Grundlage für das spätere Sunnehüsli.
Ab 1982 – Ausbau des Sunnehüsli
Ab 1982 wurde der Quartiertreffpunkt Schritt für Schritt ausgebaut und erneuert. Dazu gehörten unter anderem ein neues Dach, neue Fenster, eine Küche, WC-Anlagen, ein Cheminéeraum, eine Pergola, eine Gasheizung sowie weitere bauliche Verbesserungen. Das Sunnehüsli entwickelte sich dadurch zu einem wichtigen Ort der Begegnung in der Hardau. Viele dieser Arbeiten wurden ohne finanzielle Unterstützung der Stadt und dank grossem freiwilligem Einsatz der Vereinsmitglieder realisiert.
1986 bis 2015 – Mitwirkung an der Quartierentwicklung
Zwischen 1986 und 2015 setzte sich der Quartierverein in zahlreichen Gesprächen und Verfahren mit der Stadt Winterthur für gute Rahmenbedingungen im Quartier ein. Dabei ging es insbesondere um Gestaltungspläne, Bauvorschriften, Renovations- und Ausbaumöglichkeiten. Der Verein nahm Anliegen aus dem Quartier auf und brachte diese gegenüber den Behörden ein.
1993 bis 1996 – Erneuerung der Brücken
Die erste Holzbrücke bei der Einmündung der Eulach in die Töss wurde 1993 ersetzt. Die 1963 erstellte Fussgängerbrücke beim heutigen Schwimmbad wurde 1996 durch ein Hochwasser weggerissen und später durch die heute bestehende Brücke ersetzt. Später kam zusätzlich eine Brücke für den rollenden Verkehr hinzu, die auch vom Stadtbus Winterthur genutzt wird.
1997 – 50 Jahre Quartierverein Hardau
1997 feierte der Quartierverein sein 50-jähriges Bestehen mit einem grossen zweitägigen Fest. Auf der Wiese gegenüber der Hardgutstrasse wurde ein grosses Festzelt erstellt. Die Unterstützung durch verschiedene Vereine und zahlreiche Helferinnen und Helfer zeigte die starke Verbundenheit der Hardau mit der Dorfgemeinschaft.
Ab 2008 – Energie und bauliche Weiterentwicklung
Ab 2008 beschäftigte sich der Quartierverein mit Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energie, insbesondere mit Solardächern, Wärmepumpen und Geothermie. Der Gestaltungsplan 2015 ermöglichte schliesslich Solardächer und Wärmepumpen im Quartier. Damit konnte ein wichtiges Anliegen zur zeitgemässen Weiterentwicklung der Hardau aufgenommen werden.
2009 bis 2011 – Unterstützung bei der Abwasserkanalisation
Zwischen 2009 und 2011 erstellte die Stadt Winterthur eine neue Abwasserkanalisation. Der Quartierverein unterstützte die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit Informationen und der Einholung von Kostenvoranschlägen. Zudem setzte sich der Verein dafür ein, dass bereits erstellte Autoabstellplätze mit Verbundsteinen erhalten bleiben konnten.
2012 bis 2015 – Revision des Gestaltungsplans
2012 setzte sich der Quartierverein dafür ein, dass Parkierungsflächen bei bestimmten Haustypen vergrössert und Auflagen bei Anbauten überprüft werden. Dies führte zur Revision des Gestaltungsplans von 2002. Im Rahmen des revidierten Gestaltungsplans 2015 brachte der Quartierverein zahlreiche Anliegen ein. Von zwölf Einwendungen des Vorstands wurden elf vom Bauamt der Stadt Winterthur akzeptiert.
Seit 2015 – das Engagement für's Quartier geht weiter
Seit 2015 informiert der Quartierverein seine Mitglieder regelmässig über aktuelle Entwicklungen und Themen, die für das Quartier relevant sind. Der Verein bleibt damit eine wichtige Anlaufstelle für Anliegen aus der Hardau und trägt dazu bei, dass Informationen zugänglich bleiben und die Quartierbevölkerung einbezogen wird.
Vereinspräsidenten
Der Quartierverein Hardau wurde über die Jahrzehnte von vielen engagierten Präsidentinnen und Präsidenten getragen. Sie alle stellten Zeit, Erfahrung und persönliche Energie in den Dienst des Quartiers. Ebenso wichtig waren und sind die zahlreichen Vorstandsmitglieder und Helferinnen und Helfer, die den Verein mitgetragen und das Vereinsleben ermöglicht haben. Dieses freiwillige Engagement bildet bis heute eine zentrale Grundlage des Quartiervereins.
| 1947–1948 |
Oskar Tomasonisoni |
Oskar Tomasonisoni war Gründungsmitglied des Quartiervereins Hardau und übernahm als erster Präsident eine prägende Rolle beim Aufbau des Vereins. |
| 1948–1950 |
Walter Meier |
Walter Meier führte den Verein in den ersten Jahren nach der Gründung weiter. In seine Amtszeit fiel insbesondere die Realisierung des grossen Spielplatzes, der mit grossem freiwilligem Einsatz aus der Nachbarschaft umgesetzt wurde. |
| 1951–1955 |
Jakob Winkler |
Jakob Winkler prägte den Verein während mehreren Jahren als aktiver Präsident und führte die Aufbauarbeit der ersten Vereinsjahre weiter. |
| 1956–1959 |
Hans Kurzen |
Hans Kurzen engagierte sich als Präsident für das Quartier und brachte dabei auch sein Interesse an Natur und Vogelwelt ein. |
| 1960–1963 |
Fritz Véron |
Fritz Véron führte den Quartierverein Anfang der 1960er-Jahre. Seine Amtszeit steht für eine Phase, in der sich das gesellschaftliche Leben in der Hardau weiterentwickelte. |
| 1964 |
Jakob Winkler |
Jakob Winkler stellte sich 1964 erneut als Präsident zur Verfügung, nachdem kein anderer Nachfolger gefunden worden war. Damit leistete er einen wichtigen Beitrag zur Kontinuität des Vereins. |
| 1965–1972 |
Fritz Looser |
Fritz Looser führte den Quartierverein über mehrere Jahre und trug damit zur Stabilität und Weiterentwicklung des Vereinslebens in der Hardau bei. |
| 1973–1977 |
Niklaus Vetsch |
Niklaus Vetsch engagierte sich mit grossem Einsatz für den Verein. Besonders verbunden bleibt seine Amtszeit mit dem 30-Jahr-Jubiläum des Quartiervereins im Jahr 1977. |
| 1978–1980 |
Albert Albrecht |
Albert Albrecht übernahm Ende der 1970er-Jahre das Präsidium und führte den Verein in einer Phase weiter, in der das Quartier und seine Strukturen weiter gewachsen waren. |
| 1981–1982 |
Bernhard Rutz |
Bernhard Rutz leitete den Quartierverein zu Beginn der 1980er-Jahre und setzte sich während seiner Amtszeit für Anliegen aus der Nachbarschaft ein. |
| 1983–1986 |
Hans Kurzen |
Hans Kurzen stellte sich nach seiner früheren Präsidentschaft nochmals für das Amt zur Verfügung. Damit leistete er erneut einen wichtigen Beitrag zur Führung und Kontinuität des Vereins. |
| 1987–2003 |
Kurt Sigg |
Kurt Sigg prägte den Quartierverein während 16 Jahren als Präsident. Für sein langjähriges Engagement wurde ihm die Würde eines Ehrenpräsidenten verliehen. |
| 2004–2005 |
Hildegard Bachofen-Lagler |
Hildegard Bachofen-Lagler übernahm als damalige Vizepräsidentin das Präsidium und sicherte damit die Weiterführung des Vereins. Sie war die erste Präsidentin des Quartiervereins Hardau. |
| 2006–2010 |
Reinhard Schmidt |
Reinhard Schmidt führte den Quartierverein als erster Präsident, der nicht direkt in der Hardau wohnte. Damit erweiterte sich die Verbindung des Vereins auch auf das angrenzende Gebiet der Hardgutstrasse. |
| 2011–20xx |
Hans Schmid |
Hans Schmid übernahm das Präsidium als Vertreter einer nachfolgenden Generation mit familiärer Verbindung zur ursprünglichen Hardau. Seine Amtszeit steht für die kontinuierliche Fortführung des Vereins über Generationen hinweg. |