Neues aus Quartier und Nachbarschaft
Aktuelles, Rückblicke und Hinweise fürs und aus dem Quartier.
Unsere neu Fahne fürs Gartencafé


Am diesjährigen Tag der Nachbarschaft haben wir uns gemeinsam eine neue Fahne für unser Gartencafé gestaltet. Nach vier Jahren darf die bisherige, zerfledderte Fahne in den verdienten Ruhestand treten – ihre Nachfolgerin ist bereits im Einsatz!
Für die Herstellung nutzten wir die Technik der Cyanotypie. In der abgedunkelten Garage wurde der Stoff mit einer lichtempfindlichen Beschichtung vorbereitet.
Anschliessend legten wir Blätter, Gräser, Kartonbuchstaben und andere Gegenstände auf die Fahne und belichteten so alles an der Sonne.

Besonders schön war zu erleben, wie aus vielen kleinen Ideen Schritt für Schritt etwas Gemeinsames entstand. Kinder und Erwachsene beteiligten sich gleichermassen, diskutierten, probierten aus und waren gespannt auf das Ergebnis.
Die neue Fahne ist für uns mehr als nur ein Wegweiser zum Gartencafé. Sie erinnert an einen gelungenen Tag voller Begegnungen und steht für das, was unser Quartier ausmacht: Menschen, die sich begegnen, mitmachen und gemeinsam etwas gestalten.
31.05.26
Tag der Nachbarschaft 2026
Was für ein schöner Abend!
Bei sommerlichen Temperaturen und beinahe vollem Mond trafen wir uns ende Mai, entlang der Hardaustrase, zu einer langen Tafel mitten im Quartier.
Viele Nachbarinnen und Nachbarn brachten etwas zum Teilen mit, kamen miteinander ins Gespräch oder lernten sich erstmals kennen. In ungezwungener Atmosphäre wurde gegessen, erzählt, gelacht und das Zusammensein genossen.
Besonders gefreut hat uns, dass Menschen jeden Alters dabei waren und sich viele neue Begegnungen ergeben haben und so wurde einmal mehr erlebbar, was Nachbarschaft ausmacht.
Die tolle Stimmung begleitete uns bis spät in den Abend hinein. Wir danken allen, die dabei waren und zum Gelingen dieses schönen Anlasses beigetragen haben.
30.05.26
Asiatische Hornisse melden ⚠️
Im Lindquartier wurde im Mai erstmals ein Nest der Asiatischen Hornisse in Winterthur nachgewiesen und bereits wieder entfernt. Die gebietsfremde Art gilt als Bedrohung für Honigbienen und die heimische Insektenvielfalt. Deshalb werden Sichtungen und Nester konsequent erfasst und bekämpft, wie die Stadt Winterthur mitteilt.
Verdächtige Beobachtungen sollten möglichst rasch über die nationale Meldeplattform gemeldet werden. Gerade eine frühe Erkennung spielt eine wichtige Rolle, um die weitere Ausbreitung einzudämmen.
Weitere Informationen zur Identifikation und Meldung:
27.05.26
Ein Stück Industriegeschichte: Trafoturm Hardau
Tagesanzeiger vom 22.05.2026
Der Trafoturm in der Hardau erinnert an die Zeit der Elektrifizierung von Winterthur und der Schweiz. Solche Transformatorentürme wurden ab Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, um den Strom aus den Überlandleitungen auf die für Haushalte und Betriebe benötigte Spannung umzuwandeln. Die hohen Türme ermöglichten es, die damaligen Freileitungen sicher ins Gebäude zu führen.
Bis in die 1960er-Jahre prägten Trafotürme viele Dörfer und Industriequartiere der Schweiz. Jeder Energieversorger entwickelte dabei eigene Baustile – vom schlichten Zweckbau bis zu architektonisch aufwendig gestalteten Türmen. Heute gelten viele dieser Kleinbauten als bedeutende Zeugnisse der Industrie- und Alltagsgeschichte.
Auch der Turm in der Hardau gehört zu dieser Entwicklung. Er steht sinnbildlich für den technischen und industriellen Wandel, der Winterthur stark geprägt hat. Während viele Trafotürme in den letzten Jahrzehnten verschwanden, werden einzelne Anlagen heute bewusst erhalten und teilweise neu genutzt – etwa als Naturschutztürme oder Lebensräume für Tiere.
Der Trafoturm ist damit nicht nur ein technisches Bauwerk, sondern auch ein sichtbares Stück Quartiergeschichte und Erinnerung an die frühe Stromversorgung in der Region Winterthur und in der Schweiz.
Bild: Transformatorenturm in der Siedlung Hardau, 1992. Eines von gegen 85’000 Bildern, die im Online-Bildarchiv der Winterthurer Bibliotheken frei betrachtet werden können. Foto: Denkmalpflege Winterthur / bildarchiv.winterthur.ch
Quellen:
Tagesanzeiger vom 22.05.26: Transformatorentürme werden zu Naturschutztürmen
SwissTrafos – Geschichte der Transformatorentürme
CKW – Trafostationen mit nostalgischem Charme
22.05.26
Gartencafé-Saison 2026 ist eröffnet
Am Samstag, 16. Mai 2026, ist das Gartencafé Hardau erfolgreich ins 5. Gartenjahr gestartet. Bei Kaffee, Tee und guten Gesprächen kamen gegen 20 Nachbarinnen und Nachbarn zusammen – ein schöner Auftakt nach der langen Winterpause.
Besonders erfreulich waren die vielen Begegnungen: bekannte Gesichter trafen sich wieder, neue Kontakte entstanden, und es zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll unkomplizierte Orte für Austausch und Nachbarschaft im Quartier sind.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmenden und den Gastgebenden, die diesen Start in die neue Saison möglich gemacht haben.
Die weiteren Termine und Informationen zum Gartencafé findet ihr in unserer Agenda.
16.05.26
Aktuelles aus dem Verein
Am 14. März 2026 fand im Sunnehüsli die 79. ordentliche Generalversammlung des Quartiervereins Hardau statt. Rund 30 Mitglieder nahmen daran teil und nutzten den Abend auch für den persönlichen Austausch und das gesellige Zusammensein.
Bereits vor der Versammlung wurde gemeinsam ein feines Nachtessen genossen. Damit wurde auch jener gesellschaftliche Teil gepflegt, der den Quartierverein seit vielen Jahren auszeichnet. Für eine besonders schöne Atmosphäre sorgte wiederum die liebevoll gestaltete Tischdekoration, die bereits einen ersten Hauch von Frühling ins Sunnehüsli brachte.
Neben Jahresbericht, Rechnung und Wahlen standen auch die Zukunft des Sunnehüsli sowie die weitere Ausrichtung des Vereins im Zentrum. Die Mitglieder bestätigten den Vorstand einstimmig; neu wurde Thomas Larcher als Beisitzer in den vorstand gewählt.
Der Vorstand plant zudem einen Workshop zur Standortbestimmung und Zukunft des Quartiervereins. Gemeinsam mit interessierten Anwohnerinnen und Anwohnern soll diskutiert werden, was ein lebenswertes Quartier ausmacht und welche Rolle der Verein dabei künftig übernehmen könnte.
28.05.26